Geschichte und Bau


Die Auferstehungskirche am Laerer Landweg wurde 1956/57 nach Plänen von Prof. Johann Daniel Thulesius sen. (Braunschweig) vom Architektenteam Elliger-Gonser (Münster) erbaut. Sie steht heute unter Denkmalschutz.

Ostern 1956, am Fest der Auferstehung des Herrn, wurde der Grundstein zu dem Gotteshaus gelegt, das auf Vorschlag des damaligen Presbyters Oskar Müller den Namen Auferstehungskirche tragen sollte. Der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, D. Ernst Wilm,  weihte das neue Gotteshaus am 24. Februar 1957 (Sexagesimä)  mit der Assistenz des Superintendenten des Kirchenkreises Münster, Pfr. Georg Gründler, ein.

Der Bau mit den Maßen 27 x 20 m fasst ca. 400 Besucher, an Hochfesten durch Mitbenutzung der großen Empore auch erheblich mehr.

Im September 1961 konnte Im Drostebusch 2c ein Gemeindehaus mit Kindergarten und Jugendräumen fertiggestellt werden. Es erhielt den Namen Paul-Schneider-Haus, nach dem im KZ Buchenwald ermordeten Pfarrer der Bekennenden Kirche aus dem Hunsrück: Paul Schneider (1897-1939).

In dem großen Raum im Obergeschoss fanden seither alle Gemeindeveranstaltungen vom Chorabend bis zur Adventsfeier statt. Für ältere Gemeindeglieder war er häufig nur mühsam erreichbar. Die Kirche war weit entfernt, ein "Kirchkaffee" nach dem Gottesdienst konnte dort nicht angeboten werden.

Abhilfe bot der Neubau eines Gemeindehauses in unmittelbarer Kirchnähe. Ostern 2006 konnte der vom Architektenteam Schröder & Partner (Münster) konzipierte Anbau an der Kirche realisiert werden. Er bot zahlreiche Möglichkeiten, die Gemeindearbeit zu bereichern - nicht zuletzt durch die Beschaffung einer modernen Küche. Es konnten sogar neue Gemeindegruppen etabliert werden.

Auferstehungszentrum 2010